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Was ist Anpassung?

Horace He

Zuletzt aktualisiert: Dezember 26, 2023

Was ist Anpassung?

Unter Adaptation versteht man die Fähigkeit des Auges, sich an veränderte Lichtverhältnisse anzupassen. Es gibt zwei Arten der Anpassung: Dunkeladaptation und Lichtadaptation. Die Dunkeladaptation ist der Prozess, durch den sich das Auge an niedrige Lichtstärken anpasst, und umfasst die Regeneration des Sehpigments aus Opsin und 11-cis-Retinal. Die Zeit, die für die Dunkeladaptation und die Pigmentregeneration benötigt wird, hängt weitgehend von der lokalen Konzentration von 11-cis-Retinal und der Geschwindigkeit ab, mit der es an das Opsin in den gebleichten Stäbchen abgegeben wird. Die Stäbchen sind lichtempfindlicher und brauchen länger, um sich vollständig an die Lichtveränderung anzupassen. Die Zapfen hingegen brauchen etwa 9-10 Minuten, um sich an die Dunkelheit anzupassen. Die Empfindlichkeit der Stäbchenbahn verbessert sich in der Dunkelheit innerhalb von 5-10 Minuten erheblich. Die Hemmung der Neuronen wirkt sich auch auf die Aktivierung der Synapsen aus. Zusammen mit dem Ausbleichen eines Stäbchen- oder Zapfenpigments wird die Zusammenführung von Signalen auf Ganglienzellen gehemmt, was die Konvergenz verringert.

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Lichtanpassungist hingegen die Anpassung des Auges an unterschiedliche Leuchtdichten, wenn es von der Dunkelheit in einen beleuchteten Bereich wechselt. Während dieser Anpassungsphase nimmt die Empfindlichkeit der Netzhaut ab, und die Zapfen des Auges werden aktiver als die Stäbchen des Auges. Der Anpassungsprozess kann klinisch mit Hilfe von Inkrementschwellenexperimenten gemessen werden, die eine klare und objektive Messung der Netzhautfunktion ermöglichen. Die aus solchen Experimenten gewonnene Schwellenwert-Intensitätskurve kann je nach Wahl der Test- und Hintergrundwellenlänge, der Testgröße und der Exzentrizität der Netzhaut eine monophasische oder biphasische Form aufweisen. Die biphasische Reaktion spiegelt die Duplex-Natur des Sehens wider, wobei ein unterer Zweig zum Stäbchensystem und ein oberer Zweig zum Zapfensystem gehört. Der Grundsatz des Weberschen Gesetzes kann auf die Kontrastkonstanz oder Kontrastinvarianz angewandt werden, bei der der Kontrast konstant und unabhängig von der Umgebungsleuchtdichte. Die Weber-Konstante bzw. der Weber-Anteil für die Stäbchen- und Zapfenbahn beträgt 0,14 bzw. 0,02 bis 0,03, während die S-Zapfenbahn eine Weber-Konstante von etwa 0,09 aufweist.

Häufig gestellte Fragen

Wie erfolgt die Lichtanpassung?

Die Lichtanpassung erfolgt im gesamten visuellen System, angefangen bei den Photorezeptoren bis hin zu den zentralen Neuronen. Die Fähigkeit der Photorezeptoren, ihre Empfindlichkeit an die umgebenden Lichtverhältnisse anzupassen, ist jedoch entscheidend für das reibungslose Funktionieren des gesamten visuellen Systems.

Warum ist Lichtanpassung wichtig?

Die Lichtanpassung ist von entscheidender Bedeutung, denn sie hilft uns, die "Sättigungskatastrophe" zu vermeiden und eine gleichbleibende Reaktion der Netzhaut auf den Kontrast trotz veränderter Beleuchtung aufrechtzuerhalten. Wie Shapley und Enroth-Cugell 1984 feststellten, ist dies eine wesentliche Voraussetzung für die visuelle Konstanz und die genaue Wahrnehmung reflektierender Objekte.

Welcher Teil des Auges passt sich dem Licht an

Pupille: Die Pupille ist der Teil des Auges, der seine Größe anpasst, um die Menge des in das Auge einfallenden Lichts zu regulieren. Die Iris steuert die Größe der Pupille und wirkt wie eine Blende in einer Kamera.

Wie lange dauert es, bis sich die Augen an das Licht anpassen

Zapfen erreichen ihre maximale Empfindlichkeit innerhalb von fünf bis sieben Minuten, während Stäbchen mindestens dreißig bis fünfundvierzig Minuten völliger Dunkelheit benötigen, um eine 80%-Dunkeladaptation zu erreichen. Es dauert jedoch mehrere Stunden, bis die vollständige Dunkeladaptation erreicht ist. Daher passen sich unsere Augen viel schneller an helles Licht an als an Dunkelheit.

Was bedeutet Adaptation in der Vision

Die visuelle Adaptation bezieht sich auf eine vorübergehende Veränderung der Empfindlichkeit oder der Wahrnehmung, die auftritt, wenn eine Person einem neuen Reiz ausgesetzt wird, sowie auf die anhaltenden Nachwirkungen, die auch dann noch bestehen, wenn der Reiz zurückgezogen wird, so die Definition von Webster aus dem Jahr 2011.

Was ist ein Beispiel für Dunkel-Licht-Anpassung?

Dunkeladaptation ist der Mechanismus, durch den sich unsere Augen an schwache Lichtverhältnisse anpassen, nachdem sie hellem Licht ausgesetzt waren. Wenn wir zum Beispiel einen schwach beleuchteten Raum betreten, nachdem wir draußen im hellen Sonnenlicht waren, haben unsere Augen zunächst Schwierigkeiten zu sehen. Mit der Zeit erholen sich unsere Augen jedoch allmählich und reagieren besser auf das schwache Licht in Innenräumen.

Was sind die Anpassungen an schwaches Licht?

Pflanzen haben sich an die geringe Lichtintensität angepasst, indem sie die Größe ihrer photosynthetischen Einheit, der so genannten Proteinaceous Photosynthetic Unit (PSU), erhöht haben. Diese Anpassung ermöglicht es den Chloroplasten, eine größere PSU zu haben, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass ein Photon bei schwachen Lichtverhältnissen auf die Chlorophyllantenne trifft. Infolgedessen haben Pflanzen, die an schwaches Licht angepasst sind, eine größere photosynthetische Einheit als solche, die an hohe Lichtintensität angepasst sind.

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